Michel Rubli, seines Zeichens, Geschäftsführer der SIG Gemeinnützigen Stiftung, begrüsste die anwesenden Mitglieder und Gäste anschliessend an die gut besuchte Mitgliederversammlung im Eventlokal des SIG-Areals. Die Führung begann im Foyer des eingebetteten Restaurants, wo er uns anhand des Zeitstrahls durch die Geschichte des gesamten Areals führte. Diese begann 1853 mit der Gründung der Schweizerischen Waggon-Fabrik durch Friedrich Peyer im Hof, Conrad Neher und Heinrich Moser. 1860 wurden zum ersten Mal auch Handfeuerwaffen entwickelt und produziert, bevor 1863 die heutige SIG entstand. In der Folge vergrösserte sich das Fabrikareal sehr stark, bekam u.a. einen eigenen Bahnanschluss und ab 1906 kamen erste Verpackungsmaschinen hinzu. Das Areal erfuhr eine verstärkte Verdichtung und Konsolidierung. Schon früh, in den 1930er-Jahren, gab es erste Produkte der Elektromobilität. 1995 bezogen erstmals externe Firmen Räumlichkeiten auf dem SIG-Areal. Heute zählt das Areal rund 50 Mieter (ca. 1100 Arbeitsplätze) und bietet auch Wohnfläche sowie ein Mini-Hotel mit 2 Zimmern. Erst 2011 wurde das Areal dann schliesslich von der SIG Gemeinnützigen Stiftung übernommen, um ein neues, attraktives und lebendiges Quartier zu schaffen.
Im zweiten Teil der Führung besuchten die Teilnehmenden die Terrasse des Wohnhauses, wo sich neben einer grossartigen Aussicht auf das Areal auch der Grundriss einer Loft-Wohnung geniessen liess. Michel Rubli berichtete hier zusätzlich über die neuesten Pläne fürs Areal, das unter anderem bald ein grösseres Hotel sowie die Moser-Uhren beherbergen soll.
Der nachfolgende Apéro riche im integrierten Migros-Restaurant bot abschliessend die Möglichkeit, gewisse Themen noch ausführlicher und intensiver mit dem Referenten zu diskutieren. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle für die spannende Führung.